Skandal: Knallharte Interessenpolitik von schwarz/gelb für reiche und Eliten Unsere Schulen sind der Landesregierung egal! Die hessischen Jusos sind empört über die Lehrerversorgung an hessischen Schulen. „ Es ist doch nicht zu fassen. Selbst der CDU/FDP-Landesregierung müsste doch mittlerweile klar sein, dass im nächsten Schuljahr in Hessen ein eklatanter Lehrermangel droht,“ so der Landesvorsitzende der hessischen Jusos Björn Spanknebel. „Aber anstatt zu handeln und allen hessischen Lehramtsstudienabsolventen einen Referendariatsplatz anzubieten, werden nur knapp die Hälfte aller Bewerbungen von der CDU/FDP-Koalition berücksichtigt werden. Das ist ein Skandal!“ so Spanknebel weiter. „Daß das Kultusministerium nicht rechnen kann, hat die Henzler-Truppe schon bei den hessischen Abituraufgaben gezeigt. Die waren zum Teil unlösbar. Auch die krude Lehererstellenkalkulation geht wieder einmal auf Kosten unserer Schulen,“ so die Jusos weiter.  Statt in öffentliche Schulen stecke die hessische Landesregierung das Steuergeld lieber in private Eliteuniversitäten. Mit rund 25 Millionen Euro fördere die hessische Landesregierung den Neubau der European Business School (EBS) in Wiesbaden. Darüber hinaus würden laut CDU-Finanzminister Weimar bis zu 12 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten fällig, sowie weitere Kosten für Abbrucharbeiten und eine geplante Tiefgarage. „Für eine private Eliteuni in Wiesbaden ist Geld im Überfluß da, unsere Schulen werden systematisch vernachlässigt. Das ist knallharte Interessenpolitik von CDU und FDP,“ so Spanknebel. Für das erste halbe Jahr stellen die Jusos der CDU/FDP Bildungspolitik kein gutes Zeugnis aus: „ Setzen, sechs!“ so Spanknebel abschließend. |