JUSOS WALDHESSEN

SEITE EMPFEHLEN
DRUCKEN

Hersfeld-Rotenburg ist wieder rot
Pascal Barthel als Juso-Vorsitzender einstimmig wiedergewält



Hersfeld-Rotenburg ist wieder rot! Die Jusos aus dem Kreis-Hersfeld-Rotenburg blicken bei ihrer jährlichen Unterbezirkskonferenz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nach einem erfolgreichen Wahlkampf der hessischen SPD ist auch der Kreis Hersfeld-Rotenburg wieder mit zwei direktgewählten Landtagsabgeordneten in Wiesbaden vertreten. Dieter Franz gewann das Direktmandat zurück und Torsten Warnecke konnte im ersten Anlauf das Direktmandat für die SPD holen.

Hersfeld-Rotenburg ist wieder rot! Die Jusos aus dem Kreis-Hersfeld-Rotenburg blicken bei ihrer jährlichen Unterbezirkskonferenz auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nach einem erfolgreichen Wahlkampf der hessischen SPD ist auch der Kreis Hersfeld-Rotenburg wieder mit zwei direktgewählten Landtagsabgeordneten in Wiesbaden vertreten. Dieter Franz gewann das Direktmandat zurück und Torsten Warnecke konnte im ersten Anlauf das Direktmandat für die SPD holen. Für die heimischen Jungsozialisten steht das Ziel fest: „Koch muss weg!“ „Nach wie vor hält die hessische SPD an ihrem Ziel des Politikwechsels in Hessen fest“. so der Vorsitzende der Jusos Hersfeld-Rotenburg Pascal Barthel. Erste Schritte wurden bereits unternommen. Ein Antrag der Grünen- und SPD-Fraktion zur Abschaffung der Studiengebühren wurde in einer der ersten Sitzungen eingereicht und mehrheitlich verabschiedet. „Andrea Ypsilanti hat versprochen die Studiengebühren abzuschaffen und hat dieses Versprechen gehalten. Ab Oktober 2008 wird es in Hessen keine Studiengebühren mehr geben“, sagt Barthel. Den endgültigen Politikwechsel in Hessen könne es aber nur geben, wenn Andrea Ypsilanti Ministerpräsidentin wird, da sind sich die Jusos sicher. Die Jungsozialisten aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg haben auf ihrer Unterbezirkskonferenz den amtiereden Vorsitzenden Pascal Barthel einstimmig wiedergewählt. „Nach einem sehr erfolgreichen, aber auch anstrengenden Wahlkampf freue ich mich über dieses Ergebnis und starte motiviert zusammen mit den Jusos in das nächste Jahr“, so der frisch wiedergewählte Vorsitzende Pascal Barthel. Als Stellvertreter wurden Sandra Dembinski (Juso AG Schenklenksfeld-Friedewald) und Till Rose (Juso-AG Rotenburg) gewählt. „Wir sind in Hersfeld-Rotenburg gut aufgestellt und werden weiterhin sichtbar Politik für und mit den Jugendlichen aus dem Kreis machen“, gab sich Sandra Dembinski zuversichtlich. Zuvor lobte der neue und direkt gewählte Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke die Jusos für ihren Einsatz im Wahlkampf und versprach auch weiterhin eng mit ihnen zusammenzuarbeiten. Anschließend überbrachte der Juso-Landesvorsitzende Björn Spanknebel Grüße des Landesverbandes und lobte den engagierten Einsatz der Hersfeld-Rotenburger Jusos im vergangenen Jahr. Neben den Vorstandswahlen haben die über 30 Jungsozialisten auch diverse inhaltliche Schwerpunkte für das nächste Jahr gesetzt. So treten sie unter anderem für mehr Stellen für Jugendpfleger im ländlichen Raum ein und fordern Bürgermeister Boehmer auf den Freiwilligen Polizeidienst in Bad Hersfeld umgehend abzuschaffen. „Dieser sogenannte Freiwillige Polizeidienst wertet ehrenamtliche Leistungen wie die der Freiwilligen Feuerwehr ab. Wieso bekommen die Hobby-Polizisten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit Geld, wohingegen die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr für de Rettung von Menschenleben keinerlei Besoldung erhalten?“, fragt sich der rotenburger AG Vorsitzende Till Rose und führt an „bei uns in Rotenburg brauchen wir keine Freiwillige Polizei, hier sind nur Profis im Einsatz“. Außerdem sprachen sich die Jusos für ein erneutes NPD-Vebrotsverfahren aus und beschlossen einstimmig, dass der Kreis auch weiterhin kein reines Gymnasium braucht. „Wer wie die CDU, FDP und die Jungliberalen ein reines Gymnasium für den Kreis fordert, riskirt Schulschließungen auf dem ländlichen Raum. Da machen wir nicht mit.“ sagt Barthel. Ein weiterer Antrag der Jusos fordert alle demokratischen im Kreis vertretenen Parteien auf, nicht mit faschistischen und menschenverachtenden Medien zusammenzuarbeiten. „Es ist mir unbegreiflich, dass CDU und FDP ihre Pressemitteilungen in Blättern direkt neben NPD-Anzeigen veröffentlichen“ äußert sich Barthel bestürzt. Die Jusos fordern daher CDU-Landrat Schmidt auf sich klar zur Demokratie zu bekennen und solches Verhalten zu unterbinden. Abschließend waren sich die Jungsozialisten einig, dass sie auf zahlreiche politische Erfolge zurückblicken können und die Arbeit auch in Zukunft nicht weniger erfolgreich sein wird. „Ganz im Gegenteil. Wir werden uns verstäkrt auf kommunaler Ebene einbringen und weiterhin dafür sorgen, dass Jusos auch in Zukunft im Kreistag sowie in zahlreichen Gemeinde- und Stadtparlamenten vertreten sein werden und so die Politik im Kreis aktiv mitbestimmen“, so Barthel zum Abschluss der Konferenz.