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Jusos fordern Bekenntnis zur Demokratie
Keine Zusammenarbeit von Parteien mit faschistischen Medien



Die Jungsozialisten aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg fordern ein deutliches Bekenntnis aller im Kreis vertretenen Parteien zur Demokratie. Die Jusos bemängeln, die Zusammenarbeit einiger Parteien mit „faschistischen und menschenverachtenden Medien“. „Wenn CDU und FDP denken, dass sie Wähler gewinnen können, wenn sie ihre Meldungen in Blättern direkt neben NPD Anzeigen veröffentlichen, dann muss es um diese Parteien schlecht stehen“, so der Vorsitzende der Jusos, Pascal Barthel.

Die Jungsozialisten aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg fordern ein deutliches Bekenntnis aller im Kreis vertretenen Parteien zur Demokratie. Die Jusos bemängeln, die Zusammenarbeit einiger Parteien mit „faschistischen und menschenverachtenden Medien“. „Wenn CDU und FDP denken, dass sie Wähler gewinnen können, wenn sie ihre Meldungen in Blättern direkt neben NPD Anzeigen veröffentlichen, dann muss es um diese Parteien schlecht stehen“, so der Vorsitzende der Jusos, Pascal Barthel. Nach Meinung der Jusos sei es demokratisch nicht vertretbar, wenn die Parteien mit einem Anzeigenblatt zusammenarbeiten, welches Anzeigen der NPD veröffentliche und zu dem noch mit einer Gruppierung zusammenarbeite, die vom hessischen Verfassungsschutz beobachtet werde. „Insbesondere CDU-Landrat Schmidt sollte hierbei eine Vorbildfunktion übernehmen und jegliche Zusammenarbeit, wie bereits zeitweise geschehen, mit diesem Heft sofort einstellen“, so die Jusos. Die Jusos sind sich der Unterstützung der SPD im Kreis Hersfeld-Rotenburg in diesem Punkt sicher. Haben doch die Sozialdemokraten auf ihrem Parteitag einen diesbezüglichen Antrag der Jusos einstimmig angenommen. „Demokratie predigen und Demokratie leben sind scheinbar für die CDU im Kreis zwei verschiedene Paar Schuhe“, sagt Barthel und fragt sich, „wie nervös muss der CDU-Landrat sein, dass er es nötig hält neben NPD Anzeigen auf seine Arbeit aufmerksam zu machen oder versucht er etwa neue Wählergruppen zu gewinnen?“