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Jusos: Peinliches Gezerre um Bundestagswahlkreis
Serviert die CDU Kreisvorsitzenden Heiderich endgültig ab?
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Der Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) befindet sich laut mehreren Zeitungen auf der Suche nach einem Wahlkreis für die Bundestagswahl 2009. Gehandelt wurde Jung auch für den Wahlkreis 171 (Werra-Meißner / Hersfeld-Rotenburg) in dem bereits der CDU-Kreisvorsitzende Helmut Heiderich seine Kandidatur angekündigt hatte. „Will die CDU Heiderich loswerden?“ fragte sich der Juso-Unterbezirksvorsitzende Pascal Barthel. „Der Ex-Bundestagsabgeordnete, Ex-Gentechnikexperte und Ex-Klimaexperte der hessischen Landesregierung hat offenbar in der CDU ausgedient. Anders können wir uns die Ambitionen des Verteidigungsministers auf den heimischen Wahlkreis 171 nicht erklären“, so die Jusos.
Der Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung (CDU) befindet sich laut mehreren Zeitungen auf der Suche nach einem Wahlkreis für die Bundestagswahl 2009. Gehandelt wurde Jung auch für den Wahlkreis 171 (Werra-Meißner / Hersfeld-Rotenburg) in dem bereits der CDU-Kreisvorsitzende Helmut Heiderich seine Kandidatur angekündigt hatte. „Will die CDU Heiderich loswerden?“ fragte sich der Juso-Unterbezirksvorsitzende Pascal Barthel. „Der Ex-Bundestagsabgeordnete, Ex-Gentechnikexperte und Ex-Klimaexperte der hessischen Landesregierung hat offenbar in der CDU ausgedient. Anders können wir uns die Ambitionen des Verteidigungsministers auf den heimischen Wahlkreis 171 nicht erklären“, so die Jusos.
Heiderich reagierte auf die Kampfansage aus Berlin ungehalten. Von der Presse gefragt, ob er als guter Parteisoldat für den im In- und Ausland gut angesehnen Bundesverteidigungsminister seine Bundestagskandidatur zurückziehen werde, antwortete Heiderich überrascht und schockiert: „Diese Frage ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder?“
Erstaunt zeigten sich die Jusos über die Gleichgültigkeit der heimischen CDU. „Da wird der eigene Kreisvorsitzende demontiert und keiner hilft ihm,“ so Barthel staunend. „Zumal der jetzt gehandelte prominente Kandidat aus Berlin auch eine dubiose Vergagenheit hat. Der Name Franz Josef Jung ist aufs Engste mit dem größten Parteispendensakandal in der hessischen Geschichte verbunden.“ Jung hatte die Verantwortung für die Schwarzgeldaffäre der Hessen-CDU übernommen und war als Fraktionsvorsitzender der Landtags-CDU zurückgetreten, um Roland Koch vor dem politischen Untergang zu retten.
Spannend finden die Jusos, dass sich die heimische CDU bereits jetzt mit dem Bundestagswahlkampf 2009 beschäftige. Dies werfe die Frage auf, ob es im Kreis und auch in Hessen keine wichtigeren Fragen zu klären gebe. „Wir können aber verstehen, dass das für Herrn Heiderich eine wichtige Sache ist. Das Bundestagsmandat ist sein eletzte Chance, um in der Politik mitzumischen. Denn sicherlich will er nach seinem unfreiwilligen Ausscheiden aus seinem ruhigen Bürojob bei der hessische CDU-Landesregierung nicht als Lehrer in der Schule versauern,“ so die Jusos abschließend.
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