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Jusos stellen sich neu auf
Jan Bannasch als neuer Vorsitzender gewählt
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Bad Hersfeld. Die Jusos aus dem Kreis-Hersfeld-Rotenburg blicken bei ihrer jährlichen
Unterbezirkskonferenz auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
Nach einem schwierigen Landtagswahlkampf zogen die beiden dikretgewählten SPD-Abgeordneten
Dieter Franz und Torsten Warnecke erneut in den Landtag ein.
Bad Hersfeld. Die Jusos aus dem Kreis-Hersfeld-Rotenburg blicken bei ihrer jährlichen
Unterbezirkskonferenz auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
Nach einem schwierigen Landtagswahlkampf zogen die beiden dikretgewählten SPD-Abgeordneten
Dieter Franz und Torsten Warnecke erneut in den Landtag ein.
Für die heimischen Jungsozialisten steht das neue Ziel bereits fest: „Manfred Koch muss Landrat
werden!“ In seinem Rechenschaftsbericht betont der scheidende Unterbezirksvorsitzende Pascal
Barthel, dass das vergangene Jahr von erfolgreichen Wahlkämpfen für die SPD vor Ort geprägt war.
„Wir standen bei Minus 15 Grad an den Infoständen und das Zittern hat sich gelohnt. Die SPD ist mit
zwei direktgewählten Abgeordneten aus unserem Landkreis im hessischen Landtag vertreten“, so
Pascal Barthel. Sichtlich erfreut zeigten sich die Jusos darüber, dass sich der agressive
Wahlkampfstil der ehemaligen CDU-Abgeordneten Apel nicht ausgezahlt hat.
Auf ihrer Konferenz wählten die Jungsozialisen aus dem Kreis den 19 jährigen Azubi Jan Bannasch
aus Asbach zu ihrem neuen Vorsitzenden. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin mir sicher,
dass wir die Landrats-, Europa- und Bundestagswahl erfolgreich bestreiten werden. Als erstes setzen
wir alles daran, den Wechsel im Landtratsamt voranzutreiben, Manfred Koch muss Landrat werden.“,
sagt der neugewählte Juso-Unterbezirksvorsitzende Jan Bannasch.
Als Stellvertreter wurden Sandra Dembinski (Juso-AG Schenklengsfeld-Friedewald) und Nehle Freitag
(Juso-AG Altkreis Rotenburg) gewählt. „Die Jusos sind im Kreis sehr gut aufgestellt und werden sich
weiterhin sichtbar für die Intressen der Jugendlichen einsetzen“, gibt sich die stellvertretende
Vorsitzende Nehle Freitag zuversichtlich.
Zuvor lobte der direkt gewählte Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke die Jusos für ihren Einsatz
im Wahlkampf und sicherte ihnen zu, die enge Zusammenarbeit mit ihnen weiterhin fortzusetzen.
Als ganz besonderen Gast durften die Jusos bei ihrer Konferenz den frischgewählten SPD-
Generealsekretär und heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Roth begrüßen. Roth lobte das
Engagement der Jusos und gratulierte dem neuen Vorstand zu seiner Ernennung.
Neben den Wahlen verabschiedeten die Jusos Anträge, wie zum Beispiel einen Antrag zur Einführung
eines gesetzlichen Feiertages zur Ehrung der Widerstandskämpfer im Dritten Reich. „Um dem
gesamtdeutschen Widerstand gegen das Naziregime zu würdigen, beantragen wir den 20. Juli zu
einem gesetzlichen Feiertag zu machen. Neben dem Stauffenberg-Attentat am 20. Juli 1944 gab es
noch zahlreiche weitere Widerstandskämpfer, denen wir gedenken sollten“, begründet Jan Bannasch
den Juso-Antrag.
Außerdem fordern die Jungsozialisten eine flächendeckende DSL-Verfügbarkeit und setzen sich für
den Ausbau und die Erhhaltung von Freizeitanlagen für Jugendliche im Kreis ein. „In unserer
Gesellschaft müssen auch die Menschen im ländlichen Raum die Möglichkeit haben, auf alle
Kommunikationsmittel zuzugreifen“, betont der AG-Vorsitzende Pascal Becker. Ein weiteres Thema
der Jugendlichen war die Forderung nach gerechtem Lohn für alle Auszubildenden.
Die Jusos zeigten sich auf ihrer Konferenz ernüchtert von den politischen Mitberwerbern. „Es ist
enttäuschend, dass die Junge-Union vor Ort sich nicht ausdrücklich von den Aussagen ihres
Bundesvorsitzenden Philipp Missfelder distanziert“, kritisiert Bannasch das Verhalten der CDU-
Nachwuchsorganisation. Missfelder hatte bundesweit für Empörung gesorgt, weil er sich gegen eine
Erhöhung des Arbeitslosengeldes ausgesprochen hatte. „Wer alle Bezieher von Arbeitslosengeld als
Raucher und Trinker hinstellt, sollte in der Politik, und selbst bei der CDU, keine Rolle spielen“, sind
sich die Jusos einig.
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