„Die Technik ist völlig unausgereift, denn Langzeitwirkungen und Risiken sind nicht abzusehen“, so Barthel. Daher können die Jusos auch nicht die einseitige Werbetour des Spitzenkandidaten der CDU-Kreistagsliste Hersfeld-Rotenburg und Ex-MdB im WK 171, Helmut Heiderich, nachvollziehen. „Er tritt immer als großer CDU-Gentechnikexperte auf, verschweigt aber bewusst die Risiken. Heiderich schwadroniert nur von vermeintlichen Vorteilen und vielen Arbeitsplätzen und dem Internationalen Wettbewerb. Wir müssen nicht jede Mode aus den USA mitmachen, zumal wenn sie so gefährlich ist“, so Barthel.
Die Jusos wissen sich in ihrer Kritik und Ablehnung mit vielen andern Gruppen einig. Selbst die Landwirte, die angeblich enorme ökonomische Vorteile beim Einsatz der grünen Gentechnik erzielen sollen, sind gegen den Einsatz gentechnisch veränderten Saatgutes. „Und das zu Recht“, so Barthel. „Die Landwirte können sich oft gar nicht gegen die gentechnische Veränderung ihrer Pflanzen wehren. Denn manipulierte Samen können vom Nachbarfeld hinüberwehen. Dann kann es auch schnell mit dem biologischen Anbau vorbei sein. Was soll man essen, wenn man nicht weiß was so alles drin ist und was es für Folgen haben kann?"
Deshalb fordern wir Jusos: Hersfeld-Rotenburg muss Gentechnik frei bleiben, auch wenn es CDU-Heiderich anders will! Wir werden es nicht zulassen, dass Heiderich unseren Landkreis zum Versuchslabor für Gentechnikkonzerne macht.
Das Gentechnikplakat der Jusos aus Hersfeld-Rotenburg könnt ihr beim Juso-Bezirk Hessen-Nord bestellen. Einfach eine E-Mail an den Bezirkssekretär Dietmar Bürger schreiben (dietmar.buerger@spd.de) und schon kommen für 1,40€ pro Plakat die Eier von glücklichen Kühen auch zu Euch. Das weiß jeder Nordhesse: "was nix kostet, ist auch nix!"